Hier finden Sie die Satzung als PDF-Download sowie die Beitragsordnung.

Satzung - AIDA Freunde der Meere e.V.

§ 1 Name und Sitz

1. Der Verein führt den Namen „AIDA Freunde der Meere e.V." und ist im  Vereinsregister des Amtsgerichts Rostock eingetragen.

2. Der Verein hat seinen Sitz in Rostock.

3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Vereinszweck

Der Zweck des Vereins ist die nationale und internationale Förderung des Natur- und Umweltschutzgedankens. Insbesondere soll er das Verständnis und die Faszination für das "Ökosystem Meer" wecken und erhalten und somit Schutz und Schutzbereitschaft für diese Lebensräume erhöhen. Er soll in diesem Zusammenhang zum besseren Verständnis grundlegender ökologischer Prozesse im Meer beitragen, das Problembewusstsein der Öffentlichkeit in Bezug auf die Umweltprobleme der Küstengewässer schärfen und mögliche Problemlösungen aufzeigen und konkret angehen.

§ 3 Arbeitsweise

Der Verein verfolgt seine Zwecke national sowie auch international insbesondere durch:

1. Praktische Umweltschutzprojekte wie z. B. Reinigung von Stränden und Meeresabschnitten.

2. Vertretung der Vereinsziele gegenüber Wirtschaft und Politik.

3. Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit, unter anderem über Veranstaltungen, Schulungen, Ausstellungen, Medien- und Materialentwicklung zur praktischen Anleitung.

4. Zusammenarbeit mit Verlagen, Bildungsträgern, lokalen Initiativen und Nichtregierungsorganisationen zur Verfolgung der Vereinsziele

5. Kommunikation, Abstimmung und Informationsaustausch mit Organisationen und Einrichtungen, die gleiche oder ähnliche Zwecke verfolgen.

6. Durchführung von wissenschaftlichen Untersuchungen und Veranstaltungen, die eine Verbesserung des „Ökosystems Meer" zum Ziel haben.

§ 4 Selbstlosigkeit

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 5 Mitgliedschaft

Es gibt folgende Arten der Mitgliedschaft:

1. Fördermitgliedschaft

Jede natürliche Person, die die Ziele des Vereins unterstützt, kann die Fördermitgliedschaft beantragen. Fördermitglieder sind berechtigt an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und erhalten alle Publikationen und wesentlichen Informationen. Fördermitglieder haben kein Stimmrecht und sind nicht berechtigt für Vorstandsämter zu kandidieren

2. Ordentliche Mitgliedschaft

Ordentliches Mitglied kann jede volljährige natürliche oder juristische Person werden, die die Ziele des Vereins unterstützt

3. Beendigung der Mitgliedschaft

a) Ordentliche Mitglieder

Die Mitgliedschaft als ordentliches Mitglied endet mit Tod, Austritt oder Ausschluss aus dem Verein. Der Austritt kann nur zum Ende eines Kalenderjahres erfolgen und muss 3 Monate vor dem Jahresende schriftlich mitgeteilt werden.

b) Fördermitglieder

Die Mitgliedschaft als Fördermitglied endet (a) mit dem Tode, (b) durch Kündigung der Fördermitgliedschaft, die jederzeit gegenüber dem Verein erklärt werden kann, (c) durch Einstellung der regelmäßigen Beitragszahlung, (d) durch Ausschluss

Mit dem schriftlichen Aufnahmeantrag erkennt der Bewerber für den Fall seiner Aufnahme die Satzung an. Über den Antrag entscheidet der Vorstand.

Es werden Mitgliedsbeiträge entsprechend der Beitragsordnung erhoben. Über diese entscheidet die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes

Bei groben Verletzungen der Vereinspflichten (z. B. Nichtzahlung des Mitgliedsbeitrags trotz einmaliger Mahnung) kann der Vorstand den Ausschluss eines Mitglieds beschließen. Gleiches gilt, sofern ein Mitglied sich vereinsschädigend verhalten oder gegen die Ziele des Vereins bzw. den Vereinszweck verstoßen hat.

§ 6 Organe

Organe des Vereins sind:

1. Die Mitgliederversammlung

2. Der Vorstand

3. Der Beirat

§ 7 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde.

Der Vorstand lädt die Mitglieder schriftlich oder in Textform zwei Wochen im Voraus mindestens einmal im Jahr zur Mitgliederversammlung ein. Dabei ist die vom Vorstand vorgeschlagene Tagesordnung mitzuteilen.

Der Vorstand ist ferner verpflichtet, zu einer Mitgliederversammlung einzuladen, wenn ¼ der Mitglieder dies unter Angabe einer zu behandelnden Tagesordnung es verlangen.

Sie fasst mit der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder Beschlüsse.

Satzungsänderungen, eine Änderung des Vereinszwecks sowie eine Auflösung des Vereins bedürfen einer 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Mitglieder, die sich der Stimme enthalten, werden behandelt wie nicht erschienene.

Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden protokolliert.

Aufgaben der Mitgliederversammlung:

Bestimmung der, Wahl, und Entlastung des Vorstands

Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands und Beschlussfassung über den Vereinshaushalt sowie der Beitragsordnung. Satzungsänderungen, Änderungen des Vereinszwecks und Auflösung des Vereins

Bestimmung der Anzahl und Wahl der Revisoren sowie Entgegennahme deren Berichts

§ 8 Vertretungsberechtigter Vorstand

Der Vorstand des Vereins gem. § 26 BGB besteht aus dem/der Vorsitzenden, dem/der stellvertretenden Vorsitzenden und dem/der Schatzmeister/in. Die Mitglieder des Vorstands besitzen jeweils die Berechtigung den Verein einzeln zu vertreten.

Es können bei Bedarf bis zu 5 weitere Vorstandsmitglieder gewählt werden.

Der Vorstand beschließt eine Geschäftsordnung, er kann eine Geschäftsstelle errichten und eine entgeltlich tätige Geschäftsführung bestellen und ggf. abberufen. Aufgaben und Befugnisse der Geschäftsführung werden durch die Geschäftsordnung bestimmt, soweit die Satzung keine Sonderregelungen enthält.

Er fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, hierüber werden schriftliche Protokolle angefertigt. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder anwesend sind, hiervon mindestens eines der vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder. Abstimmungen können auch im schriftlichen Umlaufverfahren oder elektronisch (z. B. per E-Mail oder Telefon)  erfolgen, sofern nicht ein Mitglied des Vorstandes dem widerspricht. Erfolgte eine Abstimmung per Telefon, ist das Ergebnis zu protokollieren und allen Mitgliedern des Vorstandes in Textform mitzuteilen.

Die einzelvertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder sind an die Mehrheitsbeschlüsse des Vorstands gebunden.

Der Vorstand wird für die Dauer von 2 Jahren gewählt.

Der Vorstand bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt.

Vorstandsmitglieder dürfen für Ihre Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung erhalten.

§ 9 Beirat

Durch Beschluss des Vorstandes kann ein Beirat gebildet werden.

Der Beirat hat die Aufgabe, den Vorstand bei seiner fachlichen Arbeit zu beraten und zu unterstützen.

Der Beirat soll aus führenden Repräsentanten aus Umweltverbänden, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft bestehen, die bereit sind zur Förderung der Ziele des Vereins ihre spezifischen Fachkenntnisse einzubringen.

Der Vorstand beschließt eine Beiratsordnung, die die Arbeit des Beirates regelt. Er ernennt die Beiratsmitglieder und ist berechtigt diese ggf. wieder abzuberufen.

§ 10 Revision

Die Mitgliederversammlung wählt mindestens zwei Revisor/innen, deren Aufgabe die Rechnungsprüfung ist.

§ 11 Auflösung / Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung des Natur- und Umweltschutzes.

Stand:27.07.2015