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06. Januar 2017: AIDA Freunde der Meere und AIDA unterstützen indonesische Studentin

In Ihrem Erfahrungsbericht berichtet Dea Fauzia Lestari, Masterstudentin in Marine Science an der Bogor Agricultural University in Indonesien und Teilnehmerin des Austauschprogramms GAME 2016 (Global Approach by Modular Experiment) von GEOMAR in Kiel mit über Ihre Teilnahme am Forschungsaufenthalt, welcher von AIDA Cruises und AIDA Freunde der Meere unerstützt wurde:

„Ein Forschungs-Austauschprogramm ist meiner Meinung nach der beste Weg, Talente zu fördern und eine andere Sicht auf wissenschaftliche Dinge zu erhalten. Wir waren zehn Teilnehmer und verbrachten von den zehn Monaten unseres Programms, vier Monate in Kiel (März sowie Oktober bis Dezember 2016) und sechs Monate in unseren Heimatländern (April bis September 2016). Im Laufe dessen besichtigten wir unter anderem das Naturschutzgebiet "Geltinger Birk" in Maasholm, machten einen Tagesausflug mit Alkor, dem Forschungsschiff von GEOMAR, und nahmen gemeinsam mit Forschern des Instituts Proben von Benthos in der Ostsee. Ein unvergessliches Erlebnis für uns Nachwuchsforscher war auch die Nacht in einem Leuchtturm im UNESCO Welterbe Wattenmeer.

Meine Hauptaufgabe im Rahmen des Programms bestand allerdings aus einem Laborexperiment unter Einbezug von Meeresfiltrierern. Zusammen mit einem Partnerstudenten aus Spanien arbeitete ich in Indonesien mit echten Miesmuscheln namens Perna viridis aus der Banten Bay. Anhand von Wärmetests untersuchten wir die Auswirkungen von höheren Temperaturen und Mikroplastik auf die Muscheln.

Von dieser Studie erhofften wir uns, Informationen darüber zu erhalten, ob zwei relevante Komponenten des globalen Wandels, nämlich der Temperaturanstieg und die Verschmutzung der Meere mit Plastikmüll, das Potential haben sich gegenseitig in ihrer Wirkung zu verstärken. Das Ergebnis der Studie zeigt, dass ein Anstieg der Meerestemperatur und Mikroplastik schädlich für die Meeresorganismen sind.

Unsere Forschungsergebnisse stellten wir in der Bogor Agricultural University sowie an mehreren deutschen Hochschulen wie Kiel, Bremen, Rostock, Bremen, Oldenburg und Hamburg vor und veröffentlichten diese in wissenschaftlichen Aufsätzen.

Darüber hinaus hatte ich auch die Möglichkeit, die Resultate vor meinem Sponsor zu präsentieren. In dem Zusammenhang durfte ich Dr. Monika Griefahn, Direktorin für Umwelt und Gesellschaft von AIDA Cruises, kennenlernen. Ich bin absolut begeistert von AIDA, da das Unternehmen sehr mit den Themen Umwelt und Nachhaltigkeit beschäftigt ist. AIDA unterstützt das GAME Programm seit Jahren. Diese Unterstützung ist es, die junge Forscher wie ich benötigen, um weiterhin in der Wissenschaft sowie im Ausland zu arbeiten."

Berichtet von Dea Fauzia Lestari.

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(gr.Bild: Studentin Dea Lauzia Lestari zusammen Frau Dr. Griefahn und Professor Mojib Latif auf der GAME Veranstaltung am 05.12.16)

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