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16./20. August 2016: Strandsammelaktion von AIDA Freunde der Meere: 7.300 Zigarettenstummel in einer Stunde

Erfolgreiche Beteiligung am International Coastal Cleanup Day in Rostock und Hamburg

AIDA Freunde der Meere unterstützte bereits zum vierten Mal den International Coastal Cleanup Day mit Strandsammelaktionen am 16.09.2016 in Rostock – Markgrafenheide und am 20.09.2016 am Elbstrand in Hamburg. Zu den insgesamt 50 Helfern zählten Mitarbeiter von AIDA Cruises, Carnival Maritime, Becker Marine Systems, Veolia sowie Vereinsmitglieder und andere Freiwillige.

„Ich bedanke mich bei allen, die mitgeholfen haben die Strände zu säubern und auf das Problem von Müll und Plastik im Meer aufmerksam zu machen", erklärte Dr. Monika Griefahn, die Vorsitzende des Vereins. Innerhalb einer Stunde trugen die Helfer 7.318 Zigarettenstummel, 935 Plastikmüllteilchen, mehr als 581 Glasscherben und weitere Abfälle zusammen. Insbesondere die vielen Zigarettenabfälle sind ein Problem für die Umwelt. „Viele Menschen werfen ihre Kippen achtlos weg, da ihnen nicht bewusst ist, dass Zigarettenstummel biologisch schwer abbaubar sind. Sie enthalten Toxine und gefährden damit Tiere und Natur, aber auch die Kinder am Strand, die die unachtsam weggeworfenen Zigarettenstummel in die Hände bekommen", so Griefahn.

Mit dem Ergebnis der diesjährigen Strandsammelaktionen zeigen sich erste kleine Erfolge durch Initiativen wie der Verteilung von Strandaschenbechern an den Stränden von AIDA Freunde der Meere e.V. und dem Einsatz spezieller Strandreinigungsmaschinen. Die Resultate des Vereins werden auch in diesem Jahr wieder an die Organisation „Ocean Conservancy" weitergeben, die den International Coastal Cleanup Day weltweit initiiert und die Ergebnisse aller dort gemeldeten Strandsammelaktionen in einem jährlichen Bericht zusammenstellt. Im letzten Jahr wurden allein in Deutschland 28.596 Zigarettenreste gesammelt. Allein AIDA Freunde der Meere e.V. hat ein Viertel dieser Summe bei den Strandsammelaktionen in Rostock und Hamburg zusammengetragen. Gemeinsam mit anderen Umweltschutzvereinen will der Verein weiter dazu beitragen, den Plastikmüll im Meer zu reduzieren.

Rostock, den 22.09.2016

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